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Auf des Rheines Silberwellen
Fahren wir auf deutschem Strom
Grüßen gold'ne Rehenhügel
Und so manchen Kaiserdom.
Dunkle Schwarzwaldhöhen grüßen
Uns aus weiter blauer Ferne
Und am nächtlich klaren Himmel
Millionen goldner Sterne.
Städte. Burgen ziehn vorüber
Zeugen alter Herrlichkeit
Unser Schiff es trägt uns weiter
Zum Meere, zur Unendlichkeit.
Doch dann wenden wir das Steuer
Fahren hin zum Heimatstrand
Wo in frohen Kindertagen
Burgen bauten wir im Sand.
Und wir grüßen unsere Heimat
Dich, du kleines Dorf am Strom
Wo des Reichswald's Höhen grüßen
Und St. Viktors hoher Dom.
Wo über goldenen Ährenfeldern
Die Lerche hoch zum Himmel strel
Und aus tausend Blütenkeichen
Uns ein zarter Duft umweht.
Wo am stillen Bache noch
Verträumt die alten Weiden steh'n
Und auf dicht verschlungenene Ph
Glücklich frohe Menschen geh'n.
Und wenn wir zur letzten Reise
Einst die Augen schließen
Bitten wir dich Herrgott noch
Heimat Dich zu grüßen.
Wilhelm Vehring
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